Die Entdeckung des Einsteinraums
Rauminszenierung, lecture performance, Foto-Text-Arbeit
2007

Dass Einstein einst im PROGR in Bern (www.progr.ch) geforscht hat, gilt als belegt. Ein Schild am Gebäude weisst darauf hin. In welchem Raum jedoch, war bisher unbekannt. Als ich im Rahmen der Museumsnacht 2007 eine Führung durch die Kellergewölbe des PROGR anbieten wollte, bin ich auf einen verschlossenen Raum gestossen, dessen Schlüssel niemand hatte und für den sich offenbar niemand interessierte. Die Entdeckung hinter dieser Tür war ungeheuerlich. Ich hatte den Einsteinraum gefunden, und er war in einem zwar aufgeräumten, aber seit vermutlich 1909 unberührten Zustand. Mileva Maric-Einstein und ihr Mann Albert hatten sich einen kleinen Kellerraum im Progymnasium eingerichtet, in dem sie in Ruhe denken und forschen konnten. Er zeigt unter anderem, warum die Relativitätstheorie nur in Bern und nicht ohne Mileva Maric entstehen konnte. Zur Museumsnacht war der Raum einmalig für einen kleinen Personenkreis zu besichtigen, dann habe ich ihn der Albert-Einstein-Gesellschaft gemeldet, und am nächsten Tag war er spur- und klanglos verschwunden. Einzig ein paar Fotos, die ich heimlich gemacht hatte, belegen den Fund.
Die Entdeckung des Einsteinraums
Rauminszenierung, lecture performance, Foto-Text-Arbeit
2007

Dass Einstein einst im PROGR in Bern (www.progr.ch) geforscht hat, gilt als belegt. Ein Schild am Gebäude weisst darauf hin. In welchem Raum jedoch, war bisher unbekannt. Als ich im Rahmen der Museumsnacht 2007 eine Führung durch die Kellergewölbe des PROGR anbieten wollte, bin ich auf einen verschlossenen Raum gestossen, dessen Schlüssel niemand hatte und für den sich offenbar niemand interessierte. Die Entdeckung hinter dieser Tür war ungeheuerlich. Ich hatte den Einsteinraum gefunden, und er war in einem zwar aufgeräumten, aber seit vermutlich 1909 unberührten Zustand. Mileva Maric-Einstein und ihr Mann Albert hatten sich einen kleinen Kellerraum im Progymnasium eingerichtet, in dem sie in Ruhe denken und forschen konnten. Er zeigt unter anderem, warum die Relativitätstheorie nur in Bern und nicht ohne Mileva Maric entstehen konnte. Zur Museumsnacht war der Raum einmalig für einen kleinen Personenkreis zu besichtigen, dann habe ich ihn der Albert-Einstein-Gesellschaft gemeldet, und am nächsten Tag war er spur- und klanglos verschwunden. Einzig ein paar Fotos, die ich heimlich gemacht hatte, belegen den Fund.